//03 Träume//

Träume sind die verlassenen Kammern hinter unseren Masken.
Für einen Moment blickt die Seele durch die Finsternis
auf die Fragmente unseres eigenen Seins –
wir nehmen Anteil und beobachten doch nur.
Und gehen, bevor der Traum endet.

Abschied

Du gingst hinweg, ich blieb zurück.
Zusammen gingen wir ein Stück
vom Weg des Lebens.
Träumten unser Morgen,
Zukunft ohne Sorgen
mit Dir. Vergebens.

Bedeutungslos war uns die Zeit.
Ein Licht voll Kraft und Ewigkeit
hast Du besessen.
Haben uns verloren,
einsam vor den Toren
steh‘ ich. Vergessen.

Seh noch Dein Lächeln voller Glanz.
Spür Dich bei mir zum letzten Tanz
wie neu geboren.
Sehnsucht voller Schmerzen,
hoffnungslos im Herzen
bin ich. Verloren.

So wie der Wind flogst Du hinfort.
An einem fernen, fremden Ort
bist Du gefangen.
Sehe Dich nie wieder,
höre Deine Lieder
nicht mehr. Vergangen.