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Bewegung

Bewegung denken – in unseren Träumen ist alles einfach:
geistige Bewegung als notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung,
um auf dem Lebensweg voranzukommen.

Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis, zwischen innen und außen:
manch einer arbeitet sich in gedanklichen Schleifen auf,
bevor sein Körper überhaupt in Bewegung kommt –
negative Gedanken machen kraftlos, antriebslos, müde.

Wenn die Bewegung also nicht von innen kommt, dann von außen.
Ich denke also nicht Bewegung, sondern ich bewege meine Gedanken von außen:
zu Fuß, beim Schwimmen, auf dem Rennrad.
Die Bilder, die ich dabei sehe, erzeugen Resonanz, Nachhall,
sie bewegen meine Gedanken weiter, wenn mein Körper längst wieder stillsteht.

 

Audio

Metall

Geräusche von Metall auf Metall: kalt, hart, präzise.
Etwas bewegt sich, wird bewegt, bewegt etwas Anderes.
Am Ende plötzlich Stille: es hat aufgehört,
um irgendwann neu beginnen zu können.
So wie im richtigen Leben.

Wir hören das Geräusch, ein Bild entsteht: Resonanz.
Überlegen, vergleichen und dann: erkennen.
Bilder erzeugen neue Bilder – wecken Erinnerungen.

Mehr zu diesem Geräusch im nächsten Beitrag: