//03 Träume//

Träume sind die verlassenen Kammern hinter unseren Masken.
Für einen Moment blickt die Seele durch die Finsternis
auf die Fragmente unseres eigenen Seins –
wir nehmen Anteil und beobachten doch nur.
Und gehen, bevor der Traum endet.

//02 Masken//

Als Kind trugen wir keine Masken – wir waren wir selbst.
Doch irgendwann begaben wir uns auf die Suche nach diesem Selbst –
und fanden Masken, Rollen und Identitäten.
Indem wir uns erschufen, entgingen wir der Zufälligkeit der Existenz:
eine Maske, um dem Dasein eine Notwendigkeit zu geben.