//09 Erlösung//

Schließlich obliegt uns die Verantwortung für unsere Existenz.
Indem wir uns wählen, wählen wir auch die anderen:
verurteilt, frei zu sein – ohne Halt, ohne Hilfe.
Ständig außerhalb unserer selbst, müssen wir uns selbst finden;
nichts rettet uns vor uns selbst.

(Mit Tafel 9 endet nun vorerst meine Serie Reminiszenz)

8 Gedanken zu “//09 Erlösung//

  1. Da hast du eine außergewöhnliche, tiefgründige Reihe zusammengestellt!
    Kommt das Wort „Erlösung“ eigentlich bei Sartre vor? Und welche Assoziationen haben dich dieses religiöse Bild aussuchen lassen??
    Na, was das Weltbild Sartres angeht, akzeptiert er ja die anderen dann doch noch…(?)
    Die meisten von uns machen wohl die Erfahrung, dass sie zwar gelegentlich die Hölle sein können, aber eben auch immer wieder der Himmel und meistens alles zwischendrin…
    Dank für all die Gedankenanstöße und das ästhetische, packende Erleben durch deine Bilder!

    Gefällt mir

    1. Vielen Dank! Den Begriff „Erlösung“ kenne ich tatsächlich nicht von Sartre. Am Ende habe ich einen Weg für mich gesucht, und Religion ist ein Weg für mich. Sartre, soweit ich weiß, läßt den Menschen in seiner Freiheit alleine zurück. Jeder muss damit selbst umgehen. Und so führt mich am Ende meine Arbeit aus der düsteren Welt Sartres heraus.

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s