Grenzen

Sie sind überall. Sichtbar, unsichtbar, real, imaginär.
Manche trennen, blockieren, schmerzen, lassen verzweifeln.
Andere schützen, regeln, leiten, helfen.
Oft machen sie beides gleichzeitig, je nach Perspektive.

Viele Grenzen sind gar keine: sie existieren nur in unseren Köpfen.
Leicht könnte man sie umgehen, vergessen, wegdenken.
Aber nichts ist so stabil wie ein Grenzgedanke:
festhalten ist wie so oft leichter als loslassen.

Grenzen sind vielfach auch wichtig und sinnvoll.
Sie werden dann zum Problem,
wenn der Nutzen des einen gleichzeitig der Schaden des anderen ist.
Die wenigsten bekommen gerne eine Grenze aufgezeigt.

Und schließlich sind wir Gefangene unserer eigenen Grenzen:
weil wir sie nicht erkennen oder erkennen wollen;
weil wir nicht die Kraft haben, sie zu überwinden;
oder weil wir, und das ist das Schlimmste, resigniert haben.

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