Sylter Metamorphosen I

Die Sonne schien flach über das Feld, knapp über dem Horizont. Ihre Wärme begann der abendlichen Frische zu weichen, und das Gold in den Ähren wurde von Sekunde zu Sekunde schwächer, indem die Strahlen einer nach dem anderen abgeschnitten und vom Watt verschluckt wurden. Was gerade noch heiter und fröhlich am Wasser entlangsäuselte, erschien jetzt düster und schwer. Eine schwarze, wabernde Masse nagte am Strand, unaufhörlich, unnachgiebig.

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